Paartherapie auf Grundlage von Forschung und Wissenschaft

Geraten Sie immer wieder mit den gleichen Themen in einen Konflikt? Gibt es Themen, die Sie schon lieber gar nicht mehr ansprechen, die jedoch Ihre Beziehung zermürben? Statt einander Nahe zu sein, wechseln sich Streiten oder Schweigen ab? 


Im Unterschied zu den USA, ist es in Deutschland noch immer eher ungewöhnlich, eine Paartherapie aufzusuchen. Dieser Schritt fällt oft nicht leicht und die Unsicherheit, was da genau passieren soll und wie das wohl funktioniert ist groß.

Studien zum Thema Effektivität von Paartherapien zeigen, dass 70% der Paare nach einer Paarberatung zusammen bleiben und über eine deutlich verbesserte Beziehung berichten. 

In der Paartherapie werden Ihre Konflikte untersucht, für beide Partner nachvollziehbar gemacht und neue funktionierende Handlungswege aufgezeigt. Sie werden nicht nur ihren Partner, sondern auch sich selbst besser kennen – und verstehen lernen.


Gründe, die eine Beziehung ins Wanken bringen sind unterschiedlichster Art und können sowohl plötzlich (akut) auftreten als auch in einem langsamen stetigen Prozess (chronisch) entwickelt sein. Häufige Themen sind:

-plötzliche starke emotionale Belastungen, z.B. auf Grund eine Affäre oder eines Todesfalles in der Familie, oder eines unerfüllten Kinderwunsches

-eine Veränderung im Familiensystem, z.B. Trennung oder das Zusammenführen einer neuen Patchworkfamilie, oder die Kinder  ziehen aus und „verlassen das Nest” und beide Partner müssen wieder neu zusammen finden

- einer der Partner ist sehr eifersüchtig oder auch dominant und der andere Partner leidet darunter 

– beide Partner haben sich langsam auseinander gelebt, unternehmen wenig oder nichts mehr gemeinsam, es gibt wenige innige Gespräche oder Nähe 


Ein Schwerpunkt meiner Arbeit ist die Unterstützung und Begleitung in besonderen Belastungs- und Überfoderungssituationen im Lebenslauf:

- von (noch) kinderlosen Paaren, die sich in dem zermürbenden Prozess der Kinderwunschbehandlung befinden

sowie

- von Familien, die ihr erstes Baby bekommen haben und merken, dass ihre Paarbeziehung darunter leidet und sich Unterstützung wünschen, um neu zueinander finden zu können (siehe Gottmans Arbeit “and baby makes 3”)